Schritt 2: Optimieren

waste-culletAbfall
Ziel für 2013: -6 % an Deponiemüll
Unser Ziel: "Keine nicht verwerteten Abfälle"

Abfall ist eines der gröΒten umwelttechnischen Probleme. Wenn jedoch der gesamte Abfall in "Rohmaterial" umgewandelt und zur Herstellung anderer Produkte verwendet werden könnte, würde das unserem Planeten sehr helfen. Und genau das wollen wir tun. Für alle Abfallarten suchen wir lokal nach wiederverarbeitenden Industrien, um dem Abfall noch eine zweite Chance zu geben.
Cullet
Bruchglas
Wenn wir über Abfall sprechen, ist Bruchglas das größte Problem.
Bruchglas wird sortiert und zurück zu den Floatanlagen von Saint-Gobain Glass transportiert, damit es dort wieder eingeschmolzen wird. Saint-Gobain Glass stellt das Glas heute zu 30 % aus Bruchglas her.

Bruchglas hat fantastische Vorteile:
  • Reduzierung der Menge an Deponiemüll
  • Sparsamer Einsatz von Rohstoffen
  • 1 Tonne Bruchglas ersetzt 850 kg Sand, der aus einem Steinbruch gewonnen werden müssteCullet
  • Schmelztemperatur des Glasgemenges wird schneller erreicht
  • weniger verbrauchte Energie
  • Reduzierung der CO2-Emissionen
  • Einbringung von 1 Tonne Bruchglas = zwischen 255 und 300 kg weniger CO2!
Die technische Grenze für die Einbringung von Bruchglas in die Herstellung von Glas ist noch lange nicht erreicht. Aber diese Frage richtet sich nicht nur an uns. Ohne Zweifel wären hier Marktchancen vorhanden, wenn die Sammel - und Verarbeitungskreisläufe so beschaffen wären, dass Glas von Abbruchgeländen und -objekten eingesammelt, verarbeitet und in Flachglasöfen wiederaufbereitet werden könnte.
© Saint-Gobain Glass