Schritt 2: Optimieren

Luftverschmutzung

Air PollutionDas Ziel ist es, nach und nach die Emissionen an die Luft zu reduzieren, die überwiegend aus den Glasschmelzöfen stammen. Sogenannte PrimärmaΒnahmen (Optimierung des Verbrennungsprozesses und/oder der Glasmenge) werden bei Saint-Gobain Glass vorrangig angewandt. Auf diese Weise konnten die direkten NOx-Emissionen (Stickoxide), die zum Einschmelzen von Glas für die Produktion einer Tonne SGG PLANILUX freigesetzt werden, von 2007 bis 2010 weltweit um 28 % reduziert werden.

Zusätzlich wurden Systeme installiert, die die durch die Schornsteine freigesetzten Gase filtern, um die Emissionen von Staub, SOx (Schwefeloxid), Schwermetallen und Sauergas (HF und HCl) zu reduzieren. Acht neue Gasfiltersysteme wurden seit 2007 installiert, was die Gesamtanzahl 2010 auf 19 entsprechend ausgestattete Anlagen anwachsen lieΒ. Auf diese Weise konnte die Staubmenge, die im Schmelzprozess zur Herstellung einer Tonne Glas freigesetzt wird, im Jahr 2011 im Vergleich zu 2007 weltweit um 40 % verringert werden.

2012 werden alle Float-Anlagen von Saint-Gobain Glass in Europa mit Filtersystemen ausgestattet sein, um die in den Abgasen enthaltene Staubmenge zu reduzieren. Weltweit werden 80 % der Schmelzöfen mit diesen Systemen ausgestattet sein.

Aufgrund der hohen Temperatur in den Schmelzöfen entstehen im Glasherstellungsprozess keine VOC-Emissionen (flüchtige organische Verbindungen). Die Herstellung von Spiegeln oder lackiertem Glas kann jedoch aufgrund der Lösungsmittel, die im Farblack enthalten sind, zu VOC-Emissionen führen. 95 % der Produktionsanlagen für Spiegel und lackiertem Glas sind mit thermischen Abluftreinigern ausgestattet, die es ermöglichen, die VOC-Emissionen spürbar zu verringern. Bei den bisher nicht damit ausgestatteten Anlagen werden bis 2014 entsprechende Systeme installiert werden.

© Saint-Gobain Glass